Bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Bedingungsloses Grundeinkommen – Die Initianten

Ab dem 12.04.2012 werden Unterschriften gesammelt für die Volksinitiative “Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle”. Die Initianten sind Unternehmer und Künstler, vorallem aber Visionäre.

  • Daniel Häni: Daniel Häni ist Unternehmer, Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsleitung des „unternehmen mitte“ in Basel. Ein Kultur- und Kaffeehaus mit über 1000 Gästen am Tag.
  • Benjamin Hohlmann: Initiativ-Mensch, Plattformgestalter und Unternehmer.
  • Enno Schmidt: Künstler, Autor und Filmemacher, lebt und arbeitet in Basel.

Eidgenössische Volskinitiative

“für ein Bedingungsloses Grundeinkommen”

Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:
Art 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen

    • Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
    • Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.
    • Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.

Im wesentlichen geht es darum dass jeder der fest in dieser Gesellschaft lebt, ein fixes Grundeinkommen von 2500.– pro Monat erhält. Unabhängig davon ob Sie/Er arbeitet oder nicht. Es handelt sich nicht um ein zusätzliches Einkommen, denn auch heute hat jeder ein Einkommen irgendwelcher Art. Lohn, Arbeitslosengeld, Sozialamt, Ivalidenversicherung, AHV…

  • Jemand der heute 2800.– vom Sozialamt bezieht, bekäme demnach die 2500.– Grundeinkommen + 300.– Sozialleistungen.
  • Ein Erwerbstätiger mit 3500.– Lohn / Monat erhält 2500.– Grundeinkommen + 1000.– Lohnzahlung.

Es geht darum dass Grundeinkommen bedingungslos zu machen.

Bedingungsloses Grundeinkommen – Chancen und Schwierigkeiten

Das wohl wichtigste Argument ist ganz klar der Vorteil für die Schweizer Wirtschaft. Da die Lohnkosten massiv sinken wird es in der Schweiz wieder möglich werden, Güter zu produzieren, deren Produktion wegen zu hohen Lohnkosten in Billigländer ausgelagert wurde. Dies hätte einen enormen Wirtschaftsboom zur Folge, würde zehntausende Arbeitsplätze schaffen und die Schweiz auch für ausländische Firmen attraktiv machen.

Ein weiteres von vielen Argumenten ist die daraus entstehende Freiheit. Für ein Elternpaar wäre es Problemlos möglich je 50 % zu arbeiten, sich um die Kinder und deren Erziehung zu kümmern und sich nebenbei für eine unbezahlte Arbeit, z.b. Spitex, zu engagieren. Der daraus entstehende Nutzen für die Gesellschaft ist enorm.

Bedingungsloses Grundeinkommen bringt auch Schwierigkeiten. Fraglich ist tatsächlich ob jemand der jetzt 3000.– verdient, und in Zukunft 2500.– bedingungsloses Grundeinkommen erhält, für 500.– hundert Prozent arbeiten geht. Hier müssten die Löhne zwangläufig steigen, würden vermutlich dennoch tiefer ausfallen als zum heutigen Zeitpunkt, somit würden die Standortvorteile bestehen bleiben. Auch hinsichtlich der Finanzierung sind noch längst nicht alle Fragen vom Tisch.

Dennoch, die Initiative “bedingungsloses Grundeinkommen” birgt enormes Potenzial. Allein schon durch die daraus entstehende Diskussion. Die Chancen überwiegen die Probleme bei weitem. Und da Probleme lösbar sind steht einer erfolgreichen Umsetzung lediglich der begrenzte Horizont unserer Mitmenschen im Weg.

Link der Initianten 

 

Ja zur Mindestlohninitiative – Ja zur Wirtschaft

Mindestlohninitiative – einige Argumente

Die Mindestlohninitiative stärkt die Wirtschaft, sorgt für Wohlstand und erhöht die attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schweiz.

  • Die Mindestlohninitiative erhöht die Attraktivität des Werkplatzes Schweiz. Arbeitsmoral und Einsatz werden erhöht.
  • Stärkt die Wirtschaft des Landes, da die Menschen wieder Geld zum investieren haben. Ein kapitalistisches System in dem die Kaufkraft des Volkes immer weiter abnimmt führt in den Ruin.
  • Die Mindestlohninitiative vermindert die Jugendkriminalität. Da die Eltern wieder mehr Zeit haben sich um Ihre Kinder zu kümmern. Wenn die Eltern arbeiten müssen und dennoch nicht genug Geld für einen Kinderhort aufbringen können, drohen die Kinder und Jugendlichen zu verwahrlosen. Jugendgewalt -und Kriminalität wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben sind die Folgen.
  • Führt zu weniger Gewalt. Die Aggressionen auf Strassen und im öffentlichen Raum gehen markant zurück. Es ist bekannt dass Wohlstand zu einer friedlicheren Gesellschaft führt. So wie sie die Schweiz früher einmal kannte. Mit dem verschwinden des Mittelstandes hat die Gewaltbereitschaft in diesem Land stark zugenommen. Stoppen wir diese unsinnige Entwicklung!
  • Instrument zur Eindämmung von Lohnexzessen. Da die Politiker nichts unternehmen handelt nun das Volk. Die höheren Lohnkosten können Problemlos in den Verwaltungsräten eingespart werden. Bedenkt man dass die Mehrheit unserer möchtegern Wirtschaftsführer in verschiedenen Verwaltungsräten sitzt, überall mehrere Hunderttausend Franken abkassiert und nebenbei noch Politische Ämter inne hat, grenzt es an eine Volksverarschung wenn genau diese Herren behaupten ein Mindestlohn für die hart arbeitende Bevölkerung liege nicht drin.
  • Instrument um die Sklaverei zu stoppen. In einer Zeit in der die Unternehmensgewinne explodieren kann es nicht sein das die Angestellten nicht genug Geld zum Leben haben.
  • Sozialkosten werden eingespart. Der Gang auf das Sozialamt trotz hundert Prozent Arbeit entfällt. Dadurch werden riesige Einsparungen auf den Sozialämtern gemacht.
  • Durch die Mindestlohninitiative werden die Steuereinnahmen massiv erhöht. Was wiederum zu tieferen Steuersätzen führt. Davon profitiert das ganze Land.
  • Unternehmenssteuern können gesenkt werden, was wiederum die Wirtschaft stärkt und den Wirtschaftsstandort Schweiz noch attraktiver macht.

Mindestlohninitiative – Sind unsere Wirtschaftsführer Hosenscheisser?

Der einzige Grund warum die Abzocker und Volksverarscher die Mindestlohninitiative beerdigen wollen liegt in der Angst die Bevölkerung nicht mehr einschüchtern zu können und ein klein wenig von Ihrem Reichtum abgeben zu müssen.

Ein anderer Artikel zum Thema Mindestlohninitiative

Offizielle Seite der Initianten für die Volksinitiative

Mindestlohninitiative

Die Mindestlohninitiative ist zustande gekommen und schon beginnt die Angstmacherei. Wirtschaftskrise, Stellenabbau und Ruin des Wirtschaftsstandortes Schweiz, so lauten die Schlagworte der Panikmacher. Da wird von ehrlich arbeitenden Schweizern tatsächlich verlangt, dass sie trotz 100 Prozent Job den Gang zum Sozialamt auf sich nehmen.

Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, über die Mindestlohninitiative:

Wo das Einkommen nicht ausreicht, gewährleisten Sozialversicherungen und Sozialhilfe die Existenzsicherung.

Herr Vogt, befürworten Sie die Sklaverei? Und nun soll der Staat ,wir Steuerzahler, der sich sonst gefälligst aus allem raushalten soll die Wirtschaft subventionieren? Und dies trotz Milliardengewinnen und Millionenboni? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht warum die Gewalt in diesem Land ständig zu nimmt?

Hier ein weiteres Zitat dieses völlig dummen Mannes:

Nicht jeder Lohn kann für eine Familie existenzsichernd sein, aber mit zwei tieferen Löhnen ist in vielen Haushaltungen ein genügendes Auskommen möglich

Nun wissen wir wenigstens warum die Jugendkriminalität laufend zu nimmt. Wer soll die Kinder erziehen wenn beide Eltern arbeiten? Wo bleibt die Chancengleichheit? Denken Sie denn wirklich es existiere für jeden Einwohner dieses Landes ein Arbeitsplatz?

Hier noch eins:

Wenn wir in der Schweiz die Erwerbsbeteiligung hoch halten wollen, dürfen wir die Stellen im Niedriglohnbereich nicht mit Mindestlöhnen ausradieren.

Herr Vogt? Was bringt dem Volk eine hohe Erwerbsbeteiligung wenn das Geld nicht reicht. Da können wir ja gleich alle Kriminell werden, wie Sie und Ihre Abzocker Freunde.

Mindestlohninitiative – die Argumente

  • Das Einkommen muss zum Leben reichen, nicht nur zum Überleben
  • Mit der Mindestlohninitiative bekämpfen wir die Abzocker und deren Lohnexzesse
  • Arbeitsmoral steigt, zufriedene Menschen arbeiten einfach besser und mehr
  • Arbeitsqualität steigt, “dito”

Mindestlohninitiative – Fazit

Ein Mindestlohn von 4000.–schadet dem Wirtschaftsstandort Schweiz nicht. Ein Unternehmen mit 1000 Stellen im Niedrig-Lohn Bereich das seinen 1000 Arbeitnehmern je 1000.– mehr Lohn zahlen muss kann die Mehrkosten von 1 000 000.– problemlos im Verwaltungsrat einsparen.

Anderer Artikel zur Mindestlohninitiative

Antibiotikaresistenz

Antibiotikaresistenz – Aktuelle Situation

Seit einigen Jahren mehren sich in Spitälern Vorfälle mit Antibiotika Resistenten Bakterien. Patienten müssen wegen einer harmlosen Blasenentzündung Monate auf die Isolationsstation weil die Antibiotika nicht mehr wirken. Lungenentzündungen mit tödlichem Verlauf häufen sich, Routine Eingriffe können nicht durchgeführt werden, usw… Das Problem ist Hausgemacht, und eine weitere Konsequenz unseres Kapitalistischen Systems, dazu später mehr. In den letzten fünf Jahren nahm die Zahl solcher Fälle rapide zu. Allein in der Schweiz gab es eine Zunahme von durchschnittlich 200 pro Jahr auf mittlerweile über 2000 Patienten Jährlich, die wegen Antibiotikaresistenz in Quarantäne müssen. Da sich die Antibiotikaresistenz nur langsam, oder gar nicht mehr zurückbildet, ist ein Ende des Aufwärtstrends leider nicht in Sicht.

Antibiotikaresistenz als Folge unseres Kapitalistischen Systems

Infolge des Produktionsdrucks in der Landwirtschaft wird immer häufiger auf Massentierhaltung und Mastbetriebe gesetzt. Die Tiere werden so unnatürlich gehalten dass sie unausweichlich Krank werden müssen. Eine solche Tierquälerei geht nicht ohne massiven Antibiotika Einsatz. Da die Antibiotika unter anderem über das Futter abgegeben werden, besteht keine Kontrolle hinsichtlich der Dosierung. Viele Tiere nehmen “zu wenig” Antibiotika auf, die Bakterien werden resistent und gelangen über die Ausscheidung in die Gülle. Damit werden nun die Felder gedüngt und die Antibiotika Resistenten Bakterien breiten sich weiter aus und sind mittlerweile auch in Gemüse und Salat vorhanden. Wie das Problem zu lösen wäre ist schon lange bekannt, wird jedoch aus Wirtschaftlichen Überlegungen nicht umgesetzt. Und das soll Fortschrittlich sein? Einfach nur Krank!

Es geht jedoch noch dümmer. Da für die Pharmaindustrie das Forschen und Entwickeln neuer Antibiotika unrentabel ist, lässt sie es einfach bleiben. Und dies trotz Milliarden Gewinnen. So sind die “neuesten Antibiotika beinahe 20 Jahre alt. Würde die Entwicklung neuer Antibiotika vorangetrieben, könnte man den Bakterien eine Anpassung massiv erschweren. Aber aus Wirtschaftlichen Überlegungen lassen wirs lieber sein…..

Es geht hier nicht um Schuldzuweisung an die Landwirte oder die Pharmaindustrie. Die Landwirte wollen bloss Überleben und die CEO’s der Pharmamultis werden am Gewinn den sie erwirtschaften gemessen. Das ist einfach der Fehler im Kapitalismus. Der funktioniert so nicht mehr, hat ausgedient, gehört reformiert.

Antibiotikaresistenz – Probleme längst bekannt

Das Problem mit den Antibiotika Resistenten Bakterien ist schon lange bekannt. Doch wie immer wenn Probleme erkannt werden und allen Beteiligten klar ist dass sich etwas ändern muss, am Ende sind es die Wirtschaftlichen Überlegungen die über Fortschritt oder Stillstand entscheiden. Viel zu oft bleibt es beim Stillstand. Und so werden wir in Zukunft wieder an einfachen Entzündungen sterben, das ist jedoch nicht so schlimm, denn es stecken ja wirtschaftliche Überlegungen dahinter.

Strafverfahren gegen Christoph Blocher

Christoph Blocher – Strafverfahren

Wurde auch Zeit. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich leitete ein Strafverfahren gegen Christoph Blocher ein. Der verwirrte alte Mann musste eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen und reagiert wie immer. Christoph Blocher, der in der Vergangenheit immer wieder Whistleblower als Landesverräter und Unruhestifter bezeichnet hatte, siehe Steuerstreit mit der EU, und härtere Strafen für Whistleblowing forderte, verlangt nun Anerkennung, Verständnis und womöglich noch Bewunderung für sein absolut sinnloses Vorgehen. Er versucht sich tatsächlich als Landesretter, gar Volksheld zu verkaufen. Seine mittlerweile völlig verblendeten Anhänger scheinen ihm auch dieses mal jedes Wort zu glauben, siehe Leserkommentare im Blick. Unfähig das Geschehene zu verarbeiten, tippen sie sich die Finger wund und wittern im Strafverfahren gegen Christoph Blocher eine Verschwörung von internationalem Ausmass, mit dem Ziel, den Blocher und damit die ganze Schweiz in den Erdboden zu stampfen und ein für allemal von sämtlichen Landkarten zu tilgen.

Das Strafverfahren gegen Christoph Blocher bringt vielleicht Klarheit

Eine Untersuchung des Vorfalls Philipp Hildebrand ist dringend notwendig. Philipp Hildebrand war einigen Bankern schon lange ein Dorn im Auge, forderte er doch unter anderem wiederholt strengere Eigenkapitalvorschriften für die Schweizer Banken, damit diese eine erneute Bankenkrise ohne Staatshilfe überstehen können. http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/snb-vize-hildebrand-fordert-erneut-strengere-eigenkapitalvorschriften. Der Verdacht die Sabotage des Herrn Hildebrand sei von langer Hand vorbereitet liegt deshalb nahe. Somit ist ein Strafverfahren gegen Christoph Blocher bloss die logische Konsequenz. Alles andere käme einer Bananenrepublik gleich.

Strafverfahren gegen Christoph Blocher - wird ihn die Immunität schützen?

Es bleibt zu hoffen dass die Politische Immunität von Christoph Blocher aufgehoben wird. Dieser Fall ist zu wichtig um nicht aufgeklärt zu werden. Hätte Blocher nichts zu befürchten, würde er sich wohl auch nicht hinter der Politischen Immunität verstecken, um damit ein Strafverfahren zu verhindern. Dieses Verhalten sagt schon alles über diesen selbsternannten Landesretter aus. Bis wir Klarheit haben dauert es im besten Fall noch einige Wochen, wenn nicht Monate. Klar ist bisher nur dass wir einen der fähigsten Nationalbankpräsidenten verloren haben, den die Schweiz je hatte.  Ein Nationalbankpräsident der seine Sache ausgezeichnet machte und die Schweiz trotz Dollar -und Eurokrise sicher durch die Turbulenzen geführt hat. Und dies bloss, weil sich ein verwirrter alter Mann wieder einmal im Rampenlicht präsentieren wollte, oder schuldete er den Geldgebern der SVP einen Gefallen? Schon alleine deswegen ist ein Strafverfahren gegen Christoph Blocher zwingend.

 

 

Lohnexzesse der Wirtschaftselite

Lohnexzesse bei den Managerlöhnen

Lohnexzesse, der Wahnsinn mit den Managerlöhnen nimmt kein Ende. Während der Bankenkrise in aller Munde, Politiker von links bis rechts wollten etwas gegen die überrissenen Boni Zahlungen und Lohnexzesse unserer selbsternannten Wirtschaftselite unternehmen. Bewegt hat sich nichts. Die Managerlöhne steigen weiter, während beim Fussvolk gespart wird.

Lohnexzesse – Der prominenteste Fall

Bestes Beispiel für überrissene Managerlöhne, Lohnexzesse und das Versagen unserer möchtegern Wirtschaftsführer.

Daniel Vasella, 57, Präsident von Novartis. Zu seinen besten Zeiten, als CEO und Präsident von Novartis, verdiente Vasella über 40 Millionen Franken jährlich. Heute erhält er allein für sein Mandat als Verwaltungsratspräsident 25 Millionen Franken. Und das im gleichen Jahr in dem Novartis über 10’000 Stellen abbauen, und Tausende von Stellen ins billigere Ausland transferieren will. Aus Kostengründen! Würde Novartis sämtliche Managerlöhne im Verwaltungsrat auf eine Million Franken Jährlich kürzen, könnten weit über 50 Millionen Jährlich eingespart werden. Dies wären mehr als 10 000 Arbeitsplätze mit 5000.- Monatslohn. Und das alleine mit Einsparungen im Verwaltungsrat. Wir mögen der armen Sau seinen Wohlstand gönnen, wer würde zu einem solchen Salär schon nein sagen? Der gleichzeitige Stellenabbau von über 10000 Stellen ist was uns stört, da hört der Spass dann allmählich auf. Deshalb sind Abzocker wie Daniel Vasella keine Wirtschaftsführer, sondern, von Komplexen geplagte Verlierer, die unsere Wirtschaft in den Abgrund führen. Würde dieser möchtegern König 10000 Arbeitsplätze schaffen, anstatt sie zu vernichten, dann könnte er sich von mir aus auch die Krone aufsetzen und sein absurdes Salär rechtfertigen.

Managerlöhne. Die verdrehte Wahrnehmung des Herrn Vasella

So sieht es Daniel Vasella:

Seltsamerweise sind viele neidisch auf einen hohen Lohn, nicht aber auf Reichtum. Dabei stehen die Stellen mit hohen Einkommen allen offen, sofern die Leistung stimmt..

Na ja, er glaubt das wahrscheinlich tatsächlich. Nur müsste er dann auch selber fliegen, sich selber operieren, seine Nahrung selbst anbauen usw…Denn irgendwie geht es ja dann doch nicht ohne gewöhnliche Arbeit.

Working Poor

Working Poor in der Schweiz

Working Poor, moderne Sklaverei in einer Gesellschaft die sich für zivilisiert hält. Geht das? Ja, den Abzockern wird es mit Hilfe der Bürgerlichen Parteien immer leichter gemacht. Das BFS teilte freudig mit der Anteil an Menschen die man als Working Poor bezeichnet sei auf 3.8 % aller Erwerbstätigen gesunken. “Gut” dachte ich zuerst, konnte mir jedoch kaum vorstellen das dies in Zeiten sinkender Löhne und steigender Lebenshaltungskosten möglich sein soll. Hab dann mal gesucht wer überhaupt als Working Poor gilt, wo der Schnitt gemacht wird zwischen, Working Poor und “reicht auch nicht wird jedoch nicht in der Statistik berücksichtigt”. Nun, ich fand was ich suchte.

Working Poor die Definition des BFS

Working Poor: Armutsgrenze

Die Armutsgrenze, die das BFS für die Berechnung der Working Poor anwendet, orientiert sich am soziokulturellen Existenzminimum. Sie geht von einem fixen Grundbedarf pro Haushaltsgrösse aus, der auf Basis des Warenkorbs des untersten Einkommenssegments berechnet wird. Dabei werden nur die wichtigsten Ausgabenposten berücksichtigt. Aufgrund dieser Armutsgrenze sind somit Rückschlüsse auf die Lebenssituation der armen Bevölkerung möglich.Diese Armutsgrenze besteht aus folgenden Komponenten (preisbereinigt):

- Wohnkosten (namentlich die Miete), die im marktüblichen Rahmen liegen müssen – Grundbedarf für die wichtigsten Ausgabenposten: Nahrung und Getränke, Kleider, Schuhe, Gesundheitskosten, Energieverbrauch, Produkte für Reinigung und Unterhalt, Fahrkosten, Kommunikationsmittel, Körperpflege, Bildung und Freizeit, usw. – Prämien für die obligatorische Krankenversicherung (Grundprämie, die Franchise ist nicht inbegriffen) – 100 Franken monatlich pro Haushaltsmitglied ab 16 Jahren, um gewissen weiteren notwendigen Ausgaben Rechnung zu tragen, wie beispielsweise Haftpflicht- und andere Versicherungen

2008 betrug die so definierte Armutsgrenze pro Monat 2’300 Franken für Alleinstehende, 3’900 Franken für eine allein erziehende Person mit zwei Kindern und 4’800 Franken für ein Ehepaar mit zwei Kindern (nationale Durchschnittswerte, auf 50 Franken gerundet).

Alle Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren, die in einem Haushalt leben, dessen monatliches Einkommen nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, 2. Säule, Arbeitslosenversicherung, usw.) und der Steuern unter der Armutsgrenze liegt, werden als arm bezeichnet. Innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe gelten diejenigen als Working Poor, die mindestens eine Stunde pro Woche arbeiten und in einem Haushalt leben, der mindestens über ein volles Erwerbspensum verfügt (d.h. alle Haushaltsmitglieder arbeiten zusammen mindestens 36 Stunden pro Woche). Die Working-Poor-Quote entspricht dem Anteil der Working Poor an allen Erwerbstätigen im Alter von 20 bis 59 Jahren, die in einem Haushalt mit einem Erwerbsumfang von mindestens einer Vollzeitstelle leben.

Die Untersuchung stützt sich auf die Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE. Die Erhebung 2008 umfasste rund 48’000 befragte Personen der ständigen Wohnbevölkerung.

Hier der Link: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/22/press.html?pressID=6846

Original PDF: Original PDF

Kein Wunder sinken Arbeitsmoral -und Qualität laufend.

Kapitalismus und Globalisierung. Globale Lösungen.

Kapitalismus und Globalisierung

Kapitalismus und Globalisierung schaffen viele Vorteile für die Welt und den langfristigen Zusammenhalt der einzelnen Länder und Kontinente. Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit den Globalen Frieden zu sichern als Abhängigkeit zu schaffen. Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist. In Bezug auf den Kapitalismus bringt die Globalisierung allerdings ein gewaltiges Problem mit sich. Denn durch den daraus entstehenden direkten Konkurrenzkampf wird es für die einzelnen Volkswirtschaften zunehmends schwieriger die Probleme des reinen Kapitalismus in den Griff zu bekommen.

Anti Kapitalismus :-( Globalisieren

Will man den Kapitalismus weiterentwickeln muss sich auch der Anti Kapitalismus Globalisieren. Es braucht eine Globale Bewegung die gemeinsam Einfluss auf die Entwicklungen nehmen kann. Die Anti G8 Demos und Occupy Bewegungen sind der Anfang einer allmählich erwachenden Gesellschaft. Und seit dem Arabischen Frühling wissen wir alle wie schnell es gehen kann, bis lose Gruppierungen gemeinsam am selben Strick ziehen. Es ist dringend notwendig das sich die verschiedenen Bewegungen zusammenschliessen, damit etwas bewegt werden kann. Denn die einzelnen Länder sind dazu nicht mehr fähig.

Kapitalismus und Globalisierung schränken Handlungsspielraum ein

Ein einzelner Staat ist Beispielsweise kaum mehr in der Lage etwas gegen die sinkenden Löhne der Mittelschicht (noch existiert sie), und Lohnexzesse bei den Superreichen zu unternehmen. Würde die Schweiz als einziges Land den Mindestlohn auf Sfr. 5000.– anheben, entstünde daraus ein gewaltiger Wettbewerbsnachteil für die Schweizer Wirtschaft. Mit den Steuern verhält es sich genau gleich. Den Staaten fehlt Geld, eine Schuldenkrise folgt auf die andere. Eine minime Steuererhöhung bei denen die es sich leisten können, würde die Schuldenkrise beseitigen. Nur geht die Angst um das die Reichen in ein anderes Steuerparadies auswandern, was zur Folge hat das wieder bei der Mittelschicht gespart und gekürzt wird. Die negativ Spirale dreht sich also immer weiter bis sich der Kapitalismus selbst vernichtet. Kapitalismus und Globalisierung bringen also nicht nur Vorteile. Es braucht klare, strenge und vorallem Globale Regeln und Lösungen damit Kapitalismus und Globalisierung auch in Zukunft existieren. Und da die Staaten Handlungsunfähig sind brauchen wir eine starke Anti Kapitalismus :-( Bewegung die Global auf das selbe Ziel hin arbeitet.

http://www.occupyzuerich.ch/ http://www.rozeiro.com/kapitalismus-verhindert-fortschritt/ http://www.rozeiro.com/anti-kapitalismus/

Kapitalismus verhindert Fortschritt

Kapitalismus

Kapitalismus oder Marktwirtschaft bedeutet unter anderem streben nach Wachstum und Profit. Etwas natürliches, dass den meisten Menschen entgegenkommt. Geld, Gewinne und Besitz mehren liegt dem Menschen im Blut und kann sehr motivierend sein. Es berührt die Urinstinkte eines jeden einzelnen von uns und ist grundsätzlich nicht negativ. So sorgt dieser Instinkt dafür dass wir immer wieder Motivation finden in unserem täglichen handeln. Leider ist die Welt nicht so einfach gestrickt wie der Kapitalismus, auch wenn das einige gerne so sehen würden. Das führt zu gewaltigen Problemen. Auch die Tatsache das sich der Markt selbst regelt, Angebot und Nachfrage, ist leider nur eine weitere Illusion von Menschen die unsere Welt als einfaches Spielbrett sehen. Würde die Nachfrage tatsächlich das Angebot bestimmen hätten wir den grössten Teil unserer Probleme gelöst (Nachfrage nach sauberer Energie = saubere Energiegewinnung).

Kapitalismus verhindert Fortschritt

Das Hauptproblem in einem Kapitalistischen System liegt in seinen Stärken. Nur die Anhäufung von Vermögen und der damit verbunden Macht zählt. Dies führt dazu das nur getan wird was sich finanziell auszahlt und nicht was dringend notwendig ist. Die Energieversorgung ist hier ein ideales Beispiel. Es ist wohl jedem Bewusst dass wir die Energieversorgung -und Gewinnung umstellen müssen, nur fehlt es der Wirtschaft an anreizen. Solange mit Atomstrom und brennbaren Fossilien mehr Geld verdient werden kann als mit Solarenergie, wird in einem kapitalistischen System der Wandel und damit der Fortschritt verhindert. Eine Atiengesellschaft kann es sich nicht leisten Ihr Geld in unrentable Bereiche zu investieren, deshalb setzt man weiterhin auf die rentabelsten Technologien und nicht auf die Fortschrittlichsten.

Kapitalismus – Politik versagt

Zur Lösung dieses und vieler anderer Probleme könnte die Politik beitragen. Doch auch hier hat der Kapitalismus versagt. Da der Private genug Geld zur Verfügung hat um Einfluss auf die Politik zu nehmen und seine Interessen durchzusetzen ist die Politik handlungsunfähig geworden. In unserem Beispiel muss das Energieunternehmen alles daran setzen das seine Interessen gewahrt bleiben, denn die Aktionäre müssen zufrieden gestellt werden. Ansonsten droht Aktienkapitalvernichtung. Somit steht der Kapitalismus dem Fortschritt im Weg.

Es gibt unzählige Beispiele dafür dass uns der Kapitalismus am Fortschritt hindert und uns allmählich zerstört.

Todesstrafe in der Schweiz

Todesstrafe in der Schweiz – Aktuelle Situation

Seit einigen Jahren wird vermehrt über die Einführung der Todesstrafe in der Schweiz diskutiert. In Leserbriefen zu Zeitungs Berichten über besonders abscheuliche Gewaltdelikte, stösst man immer wieder auf die Forderung, die Todesstrafe einzuführen. Zum einen ist es nachvollziehbar das nach besonders abscheulichen Sexualdelikten oder Vergehen an Kindern, die Todesstrafe verlangt wird, zum anderen bleibt die Frage: “Bringt das Hinrichten solcher Täter etwas?” Schaut man in die USA wo Hinrichtungen Teil des Strafvollzugs sind, stellt man fest das die Todesstrafe als Prävention völlig versagt. In keinem anderen Industriestaat gibt es so viele Tötungsdelikte wie in den USA. Die Kriminalität ist mit Abstand die höchste in der ganzen “westlichen Welt”.

Die Geschichte der Todesstrafe in der Schweiz

Schweiz – Todesstrafe vor 1848

Die Kantone waren bezüglich des Strafrechts autonom und ordneten gelegentlich die Todesstrafe an. Zu erwähnen ist das die meisten Kantone kaum über geschriebenes Strafrecht verfügten, somit war der Ermessensspielraum der Richter kaum eingeschränkt.

In vielen Kantonen der Ostschweiz stützte man sich bei Urteilen jedoch auf die Halsgerichtsordnung Kaiser Karl V. von 1532. Sie wurde Carolina oder kaiserliches Recht genannt. Die Carolina hat nicht nur bei Tötung, Raub, Diebstahl oder auch homosexuellen Handlungen den Tod vorgesehen, sondern bei vielen Straftatbeständen eine zusätzliche Strafschärfung bestimmt. Widernatürliche Unzucht sollte etwa mit dem Feuertod, die Kindstötung durch lebendiges Begraben oder Ertränken bestraft werden.

Quelle: www.kuhnert.ch

 

Schweiz – Todesstrafe nach 1848

1874 kam es zur Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung. Die Todesstrafe für zivile Taten wurde abgeschafft. Zu dieser Zeit lag die letzte Hinrichtung schon 6 Jahre zurück. Infolge einer Wirtschaftskrise nahm die Kriminalität in den folgenden Jahren massiv zu. Was in einer Volksinitiative zur Wiedereinführung der Todesstrafe resultierte. Diese wurde 1879 angenommen und hatte bis 1942 bestand. Die letzte Hinrichtung fand 1940 in Sarnen statt. Hans Vollenweider wurde mit der von Luzern ausgeliehenen Guillotine geköpft. Seit 1942 gab es keine Hinrichtungen wegen zivilen Straftaten mehr.

Was bringt die Todesstrafe den Opfern – Angehörigen?

Bringt die Todesstrafe den Opfern, respektive Hinterbliebenen etwas? Betrachtet man die ganze Thematik aus der Perspektive der Angehörigen dann vielleicht ja. Denn der Täter ist nach dem Vollzug der Todesstrafe weg. Er existiert nicht mehr, und vielleicht kann so das Geschehene besser verarbeitet – abgeschlossen werden.

Welche Probleme bringt die Todesstrafe mit sich

Es gibt immer die Möglichkeit das der/die Verurteilte Unschuldig ist. So wurden allein in den USA, im Zeitraum von 1900 bis 1985, 350 Menschen zum Tode verurteilt, deren Unschuld später bewiesen wurde! 350 Unschuldige Menschen die jetzt Tot sind. Nur schon zwischen 1985 und 2007 wurden über 15 Menschen hingerichtet deren Unschuld posthum bewiesen wurde. Nun, jetzt sind Sie Tot. Ermordet vom Staat und von Angehörigen in der Absicht Gerechtigkeit auszuüben. Bis 2011 wurden in den USA 45! Menschen die ab 1985 die Todesstrafe erhalten haben, freigelassen weil deren Unschuld kurz vor der Hinrichtung bewiesen werden konnte! Betrachtet man alle die Fakten nüchtern, kann man die Todesstrafe nur ablehnen. Perfekte Justiz gibt es nicht!

Todesstrafe Diskussionen und Abstimmungen